GENDOPING – UNIVERSITÄT INNSBRUCK

GENDOPING – UNIVERSITÄT INNSBRUCK

Höher, schneller, weiter und nicht nachweisbar. Doping-Kapazunder und Gen-Forscher geben sich an der Universität Innsbruck unter der Leitung von Florian Rudig ein akademisches Stelldichein. 

Die Ergenisse aus den medizinischen Laborräumen sind beängstigend: durch Gendoping veränderte Mäuse laufen 3000 Mal länger als ihre nicht gedopten Artgenossen, nehmen bei geringerem Körperfettanteil um bis zu 60% mehr Nahrung auf, leben länger und sind bis ins hohe Alter reproduktiv.

Gendoping scheint das bisherige Doping völlig in den Schatten zu stellen.

Noch ist kein offizieller Fall von Genmanipulation bei menschlichen Profi-Sportlern öffentlich geworden, das Potential scheint jedoch enorm: So würde die Mehrheit der Leistungssportler einer amerikanischen Umfrage zur Folge eine verbotene Substanz nehmen, von der sie wissen, dass sie innerhalb der nächsten 5 Jahre jeden Wettkampf gewinnen jedoch danach tot sein werden.

Auf Einladung des Alumni Vereins der Universität Innsbruck führt Florian Rudig vor vollbesetztem Auditorium durch einen spannenden, illustren Diskussionsabend. Die Gesprächspartner sind neben Mag. Toni Innauer (ÖSV Rennsport-Direktor für Sprunglauf und Nord. Kombination), Univ. Prof. Dr. Alexander Hüttenhofer (Direktor der Sektion Genomik der Medizinischen Universität Innsbruck), Dr. Barbara Hotter (Sportsoziologin) auch Univ. Prof. Dr. Josef Niewiadomski und einer der angesehensten Dopingforscher, Univ. Prof. D. Mario Thevis von der deutschen Sporthochschule Köln.